Persönlichkeit · Bewusstsein
Die meisten suchen.
Und finden nichts.
Es gibt Menschen, die finden. Immer. Egal worum es geht. Ich bin einer von ihnen. Ich suche nicht — ich stelle mir vor, ich hätte es schon. Und in dem Moment ist es da. Klingt nach Glück. Ist Methode.
Die meisten Menschen, die ich treffe, sind erschöpft vom Suchen. Du erkennst sie an einem Satz: „Ich weiß einfach nicht, was ich will.“ Und ich glaube ihnen sofort. Sie wissen es wirklich nicht. Aber aus einem anderen Grund, als sie denken.
Sie wissen es nicht, weil sie die ganze Zeit suchen. Und Suchen ist eine Sackgasse. Es heißt nämlich: festlegen, was fehlt. Wer festlegt, was fehlt, sieht zwingend nur das Fehlen. Das Hirn ist gehorsam. Gib ihm eine Suchanfrage — es liefert Belege für den Mangel.
„Ich suche nicht. Ich stelle mir vor, ich hätte es schon. Und dann ist es da.“
— Alexander Maria Faßbender®
Finden ist EIN Fach.
Finden ist einfach. Im Wortsinn. EIN Fach. Eine einzige Schublade. Drinnen liegt: die Antwort. Du musst sie nicht zusammensetzen. Sie ist schon da.
1990 erhielt ich offiziell die Diagnose Asperger-Autismus. An dem Tag entspannte sich etwas in mir. Endlich gab es ein Wort für das, was mein Leben lang anders gelaufen war: Ich durchschaute Gespräche, bevor sie angefangen hatten. Ich fand Lösungen, bevor andere das Problem fertig formuliert hatten.
Sorgen sind ORGanisationsaufgaben.
Sieh Dir das Wort an. „Sorgen“. Mitten drin steht „ORG“ — die Wurzel von „organisieren“. Wer Sorgen hat, hat in Wahrheit etwas zu sortieren. Sortiere es — und die Sorgen verlieren ihren Schatten.
The Finder Journal Podcast · Episode 01 · 14 Minuten · DE/EN
Drei Inspirationen. Such Dir Deine aus.
Nichts davon ist Vorschrift. Sie kosten nichts. Sie funktionieren sofort.
Die Vorstellung
Stell Dir vor, Du hast es schon.
Setz Dich für drei Minuten hin. Schließe die Augen. Denke an das, was Du gerade suchst — und dann höre auf zu suchen. Stell Dir stattdessen vor, Du hättest es bereits. Spüre die Erleichterung. Die Selbstverständlichkeit. Das leise Lächeln. Mach das jeden Morgen, drei Wochen lang.
Die Leere
Werde innen leer. Fülle kommt.
Meditation ist keine Religion. Sie ist die Übung, das Hirn vom Grübeln zu entlasten. Setz Dich aufrecht hin, schließe die Augen, atme tief in den Bauch. Lass Gedanken kommen — und ziehen. Innere Leere lässt Fülle zu.
Die Akzeptanz
Wenn nicht jetzt — dann jetzt nicht.
Manchmal findest Du es trotzdem nicht. In dem Moment hilft nur eine Haltung: Akzeptanz. Es soll gerade nicht sein. Das ist keine Niederlage — das ist Timing.
Dieser Artikel hat Dir geholfen?
Teile ihn — und gib jemandem die Lizenz zum Finden.
Der Autor
Alexander Maria Faßbender®
Mentor · Coach · Speaker · Bestseller Autor
Geboren 1964 in Eschweiler. Studium der Medizin, Psychologie und Journalismus. Diagnose Asperger-Autismus 1990. Space Coach®, Internationaler Speaker, Coaching-Center auf Mallorca. 28+ Jahre Praxis. 100% Zielerreichung seit 2007.
The Finder Journal
Weitere Ausgaben
© The Finder Journal 2026 · Alexander Maria Faßbender® · Alle Rechte vorbehalten
